Stelle dir mutige Menschen vor, die ihre Angst überwunden haben

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16nUmgang mit Angst – Teil 7

Stelle dir jemanden vor, der mutig ist.

Hallo und herzlich willkommen zum Podcast „Umgang mit Angst“. Ich bin gerade dabei, einige Tipps zu geben, Kurztipps für Mut. Der vorletzte Podcast, Mut-Affirmationen, das letzte Mal, Vergegenwärtigung von Situationen, in denen du mutig warst, jetzt kannst du mal probieren, dir Menschen vorzustellen, die mutig sind. Natürlich, jeder Mensch hat auch Ängste, jeder Mensch hat Mut. jetzt überlege, gibt es Menschen, die für dich im besonderen Maße für Mut stehen? Vielleicht ein Familienmitglied, ein Geschwisterteil, ein Onkel, Tante, Vater, Mutter, vielleicht Großmutter, Großeltern, vielleicht niemand aus der Familie. Vielleicht ein Freund oder auch ein Mensch, eine öffentliche Figur. Mahatma Gandhi, der den Salzmarsch gemacht hat oder Martin Luther King oder Nelson Mandela, so viele Menschen, die mutig für eine gute Sache eingestanden sind. Oder vielleicht magst du auch dir jemanden vorstellen aus einem Film, Luke Skywalker oder der Frodo aus dem Herr der Ringe oder Harry Potter oder Hermine. Überlege, vielleicht gibt es Fantasiegestalten, Filmgestalten, Märchengestalten und denke über deren Leben nach, überlege, wie sie mutig sind. Und tatsächlich sich beschäftigen mit Menschen, die mutig sind, ruft in dir diesen Mut hervor. Und manchmal, wenn du in einer schwierigen Situation bist, wo dir das Herz in die Hose fällt, kannst du überlegen: „Angenommen, ich wäre Mahatma Gandhi, angenommen, ich wäre Harry Potter, angenommen, ich wäre mein mutiger Nachbar, wie würde ich jetzt handeln? Wie würde ich es machen? Wie würde ich mich fühlen? Was würde ich dort tun?“ So überlege, wie Menschen, die mutig sind, das angehen würden. Das heißt nicht, dass du es dann machen musst. Du musst dich nicht unter Druck setzen. Du stellst dir das einfach vor, wie es der andere machen würde. Und danach überlege, Was fühlt sich für dich stimmig an. Indem du dir jemanden vorstellst, der mutig ist, und überlegst, wie würde er es angehen, kommst du erst mal aus deiner Angsttrance heraus, also dass du nur an Angst denkst. Du kannst sehen, es gibt andere Möglichkeiten, die Sache anzugehen. Vielleicht kannst du dir sogar zwei oder drei Menschen vorstellen, die mutig sind. Vielleicht würden die es sogar unterschiedlich machen. Vielleicht würde Hermine aus Harry Potter es anders angehen als Harry Potter selbst. Vielleicht würde – wenn du mit der indischen Mythologie vertraut bist – Hanuman es anders angehen als Durga und vielleicht Rama auch nochmal anders. Also, indem du dir verschiedene Menschen vorstellst, weitet sich einfach dein Horizont. Indem du dir vorstellst, wie würde die mutige Person und jene mutige Person es angehen, bekommst du unterschiedliche Gefühle und unterschiedliche Möglichkeiten. Das hilft dir, dass du Selbst dann spüren kannst, was für dich das Richtige ist.

Ich wünsche dir Mut, Kraft und Engagement!

https://jkv3wg.podcaster.de/download/07_stelle-dir-mutige-menschen-vor.mp3

Dies ist ein Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.

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Du hast Mut in dir – überwinde deine Angst

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1..54Umgang mit Angst – Teil 6

Du hast Mut in dir. Du bist mutig. Sei dir dessen bewusst.

Hallo und herzlich willkommen zum Podcast „Umgang mit Angst“. Kurze Anregungen für den Tag, für die Woche, wie du in dir Mut entwickeln kannst. Du hast Mut in dir und du bist mutig. Selbst wenn du Ängste hast, hast du auch Mut in dir. Du kannst jetzt mal überlegen, wann gab es Situationen, in denen du mutig warst? Du bist schon einiges angegangen, du hast schon einiges probiert, du hast dich für einiges freiwillig angemeldet, du hast einiges getan, wo du Mut bewiesen hast. Überlege dir Situationen, in denen du mutig warst. Vielleicht willst du dir das sogar aufschreiben in ein Heft, „Mein Mut-Tagebuch“. Und schreibe dir dort auf, vielleicht schon von der Kindheit, was du gemacht hast. Man kann sagen, schon auf die Welt zu kommen, war mutig. Du magst sagen, „das habe ich ja nicht selbst gemacht, aber ich bin da leider gezwungen worden“ oder „es ist einfach passiert“. Ok, du hast angefangen, zu atmen. Irgendwann hast du angefangen, zu gehen, du bist immer wieder gestürzt. Du hast angefangen, zu sprechen. Du hast in der Schule einiges gemacht, du hast vielleicht im Sport einiges gemacht, du hast dich irgendwo engagiert, du bist Widerstände angegangen. Überlege dir Situationen, in denen du mutig warst. Wenn möglich, schreibe es auf, dein Mut-Tagebuch. Und vielleicht gibt es ein paar Situationen, in denen du besonders mutig warst und wo du stolz auf dich bist. Überlege, jeder Mensch hat ein paar Situationen, wo du stolz sein kannst, wo du wirklich mutig gewesen bist. Mal dir diese aus und dann kannst du manchmal, wenn die Sachen schwierig sind, dir diese Situationen vergegenwärtigen: „Ja, in der und der Situation, da war ich mutig. In der und der Situation habe ich mich durchgesetzt. In der und der Situation war ich wirklich gut.“ Und jetzt kannst du überlegen: „Angenommen, ich wäre jetzt genauso mutig wie damals. Wie würde ich mich jetzt in dieser Situation verhalten? Angenommen, ich hätte jetzt diesen Mut wie damals. Wie würde ich die Situation angehen?“ Oder: „Vor dem Hintergrund von dem, Was ich dort gemacht hatte, wie würde ich jetzt die Situation angehen?“ Überlege, das sind einige Anregungen, vielleicht hilft es dir.

Bis zum nächsten Mal, alles Gute! Wenn du willst, findest du auch mehr Anregungen, auch etwas tiefergehende, psychologisch tiefergehende, auf unseren Internetseiten unter www.yoga-vidya.de. Gib oben rechts im Suchfeld „Angst“ oder „Ängste“ oder „Lampenfieber“ oder was auch immer du suchen willst ein und du bekommst wertvolle Tipps zum Umgang mit allem, was mit Angst, Ängsten zu tun hat.

Viel Mut wünsche ich dir!

https://jkv3wg.podcaster.de/download/06_du-hast-mut_ueberwinde-angst.mp3

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Mut – Affirmationen gegen Angst

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1....55Umgang mit Angst – Teil 5

Mut-Affirmationen. Hallo und herzlich willkommen zum Podcast „Umgang mit Angst“. Heute: Mut-Affirmationen. Damit leite ich eine Reihe von Kurzhörsendungen ein, die dir kurze Blitztipps geben können, um mutiger zu werden. Heute Affirmationen. Affirmation heißt bestätigen, etwas bestätigen, was in dir schon da ist, oder etwas verstärken Man kann es auch Autosuggestion nennen, also, du Selbst sprichst Affirmationen. Du kannst sagen: „Ich bin mutig. Ich entwickle Mut. Ich bekomme Zugang zu meiner inneren  Kraft.“ Du kannst das jetzt und in diesem Moment geistig wiederholen. „Ich bin mutig. Ich entwickle Mut. Ich bekomme Zugang zu meiner inneren Kraft. Ich bin mutig. Ich entwickle Mut. Ich bekomme Zugang zu meiner inneren Kraft. Ich bin mutig. Ich entwickle Mut. Ich bekomme Zugang zu meiner inneren Kraft.“ Wiederhole solche oder ähnliche Affirmationen. Wiederhole es abends, bevor du einschläfst: „Ich bin mutig. Ich entwickle Mut. Ich bekomme Zugang zu meiner inneren Kraft.“ Wenn du morgens aufwachst, wiederhole: „Ich bin mutig. Ich entwickle Mut. Ich bekomme Zugang zu meiner inneren Kraft.“ Und auch tagsüber, wann immer du einen Moment Zeit hast, wiederhole diese Affirmationen. Und es mag sogar Sein, dass du ängstlich bist. Und auf der einen Seite magst du weiter ängstlich sein und magst Lampenfieber haben und dir alles ausmalen, Was alles Schlimmes sein mag, aber auf einer anderen Weise, auf einer tieferen Weise, weißt du: „Ich bin mutig. Ich entwickle Mut. Ich bekomme Zugang zu meiner inneren Kraft.“ Es mag sein, dass Ängste da sind, es mag sein, dass du vielleicht dir vieles nicht zutraust. Das mag alles da sein und du musst es auch gar nicht verdrängen. Es kann da sein. Nur, zusätzlich wiederhole auch: „Ich bin mutig. Ich entwickle Mut. Ich bekomme Zugang zu meiner inneren Kraft.“ Oder vielleicht auch umgekehrt: „Ich bekomme Zugang zu meiner inneren Kraft. Ich entwickle Mut. Ich bin mutig.“ Probiere das aus. Probiere das bis zum nächsten Podcast aus. Sprich diese Affirmationen wieder und wieder. Und es spielt keine Rolle, ob du dann wirklich Mut spürst. Es kann sogar sein, dass du erst mal etwas ängstlicher wirst, weil du dir bewusst bist, dass es doch nicht so einfach ist. Wiederhole diese Affirmationen. Affirmationen helfen, etwas, was in dir ist, stärker werden zu lassen. Autosuggestionen helfen dir, einen Vorschlag zu machen, wie du dich fühlen kannst. Suggestion heißt auch Vorschlag. Suggerere – Vorschlag. Autosuggestion heißt, dir selbst etwas vorzuschlagen. Das heißt, du musst dich auch nicht unter Druck setzen. Wenn du eine Affirmation machst, muss es nicht sofort wirken. Du schlägst etwas vor und du bestätigst etwas im Inneren. „Ich bin mutig. Ich entwickle Mut. Ich bekomme Zugang zu meiner inneren Kraft.“ „Ich bekomme Zugang zu meiner inneren Kraft. Ich entwickle Mut. Ich bin mutig.“

https://jkv3wg.podcaster.de/download/05_mut-affirmation_gegen_angst.mp3

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Gelassenheit – Tipps aus den sechs Yogawegen gegen Angst und für mehr Ruhe

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1....46Umgang mit Angst – Teil 4

Namaste und herzlich willkommen zum Yogavideo von Yoga Vidya. Heute: Gelassenheit und die sechs Yogawege. Vielleicht hörst du schon seit einer Weile aus dem Meditation Vidya Vortragskanal den ein oder anderen Vortrag und dann weißt du, was Yoga heißt. Yoga heißt Einheit, Yoga heißt Vereinigung, Yoga heißt Harmonie. Und es gibt sechs Yogawege. Und diese sechs Yogawege haben Lehren zum Thema „Gelassenheit“. Wie kannst du gelassen Sein in der modernen Welt? Und es gibt sechs Wege, Hauptwege: Jnana Yoga, der Yoga der Philosphie, der Yoga der Fragestellung, der Yoga, der fragt: „Wer bin ich?“ Es gibt Raja Yoga, der Yoga der Geistesbeherrschung, der psychologische Yoga, der Yoga, der fragt: „Wie kannst du deinen Geist unter Kontrolle bekommen?“ Es gibt Bhakti Yoga, den Yoga der Hingabe, Yoga der Gottesverehrung. Es gibt Karma Yoga, der Yoga des uneigennützigen Dienens. Es gibt Kundalini Yoga, den Yoga der Energie, und Hatha Yoga, den Yoga der Körperübung. Alle sechs Yogawege geben einige Tipps zum Thema „Gelassenheit“. Jnana Yoga. Jnana Yoga, der Yoga des Wissens. Swami Sivananda hat ihn so zusammengefasst: „Frage, wer bin ich, erkenne dein Selbst und sei frei.“ Frage: „Wer bin ich?“ Wenn du fragst, „wer bin ich“, wirst du feststellen: „Ich bin nicht der Körper, denn ich kann diesen Körper beobachten. Ich bin nicht die Psyche, denn ich kann mir der Gemütszustände bewusst sein. Ich bin nicht die Emotionen, denn ich kann mir auch der Emotionen bewusst sein. Ich bin nicht die Gedanken.“ Ein Jnana Yogi, zum ThemaGelassenheit“, würde sagen: „Wer bin ich?“ Angenommen, du bist ärgerlich, kannst du fragen: „Wer bin ich, der ich ärgerlich werde?“ Du kannst dir dann überlegen: „Ich bin nicht der Ärger, ich kann den Ärger wahrnehmen.“ Und dann fällt es dir leicht, gelassen zu sein gegenüber deinem eigenen Ärger. Ärger sind Erfahrungen, Ärger ist etwas Relatives, Ärger kommt und geht. Beobachte das, was ewig ist. Beobachte das, Was dauerhaft ist. Dann bist du in der Gelassenheit. Bhakti Yoga, Yoga der Gottesverehrung, Yoga der Hingabe. Im Bhakti Yoga sagen wir: „Ja, es gibt eine höhere Wirklichkeit. Und diese höhere Wirklichkeit kann man Gott nennen. Gott, diese unendliche, ewige Wirklichkeit, diese kannst du verehren, diese kannst du anbeten und du kannst dir bewusst sein, hinter dem gesamten Universum steckt eine höhere Kraft.“ Im Vertrauen auf diese höhere Kraft kannst du gelassen umgehen mit den verschiedenen Wechseln des täglichen Lebens, den Wechselfällen des ganzen Lebens. Bhakti Yoga hilft über Vertrauen und Hingabe. Raja, der Yoga der psychologischen Selbstbefragung, der Yoga der Analyse des Geistes, der Yoga der Einflussnahme auf den Geist. Raja Yoga heißt, den Geist zur Ruhe bringen. Wahrscheinlich hat Raja Yoga am meisten zu sagen zum Thema Gelassenheit. Im Raja Yoga arbeitest du mit Affirmationen, mit Visualisierungen, mit Selbstbefragung, mit Nicht-Identifikation, mit Beobachtung, mit Anerkennen, damit, dass du einen höheren Standpunkt einnimmst, um dich von Unruhe und Getriebenheit, Nervosität, Aufgeregtheit zu lösen, um mit allem gut umzugehen. Raja Yoga – du wirst König über deinen Geist. Dann folgt Karma Meditation. Karma Yoga, der Yoga der Tat, des uneigennützigen Dienens. Im Karma Yoga fragst du: „Welche Funktion hat eigentlich Ärger, haben Ängste, hat Nervosität, hat Unruhe?“ Im Karma Yoga gehst du davon aus, dein Leben hat einen höheren Sinn, du bist dafür da, um einiges zu bewirken. Du willst einiges tun, du hast Aufgaben im Leben, du hast dein Dharma zu erfüllen, du hast Gutes zu bewirken in dieser Welt. Und dort helfen dir auch deine Emotionen. Wenn du dich über etwas aufregst, ist da eine Information dahinter. Wenn du nervös bist, heißt das, da ist irgendwas Wichtiges. Wenn du vor etwas Angst hast, kannst du auch sagen: „Gibt es vielleicht einen Grund dafür?“ Karma Yoga utilisiert die Unruhe und das hilft dir zu einer tieferen Gelassenheit, aus der Überzeugung, hinter allem steckt ein Sinn. Kundalini Yoga, der Yoga der Energie. Im Kundalini Yoga wird alles auf Energie überprüft. Du kannst sagen: „Ja, Unruhe ist unruhige Energie. Depression ist wenig Energie oder blockierte Energie.“ Du kannst sagen: „Burnout heißt, die Energie kann nicht hochzüngeln, zwar gibt es noch Glühen, aber es kann nicht hochflammen.“ Also musst du lernen, wieder deinen Enthusiasmus anzufachen. Und du musst lernen und du kannst lernen, diese Energie ruhig zu bekommen. Ein Ärger heißt, eine unruhige Energie, eine starke, aber unruhige. Eine Nervosität, eine Angst ist eine zerfleddernde Energie. Du kannst lernen, mit dieser Energie besser umzugehen mittels der verschiedenen Energietechniken im Kundalini Yoga. Hatha Yoga ist der Yoga der Körperübungen. Im Hatha Yoga lernst du, dass Gemütszustand und Körper miteinander in Verbindung stehen. Du kannst Einfluss nehmen auf die Atmung. Du kannst Einfluss nehmen auf Entspannung oder Anspannung des Körpers oder Psyche. Du kannst Einfluss nehmen auf Körperhaltung. Du kannst Einfluss nehmen, wie du dich trägst, wie du dich bewegst. All das hat einen Einfluss auch auf die Psyche. Hatha Yoga heißt, über den Körper zur Gelassenheit zu kommen.

Das sind nur einige Aspekte der sechs Yogawege und Gelassenheit. Ich habe ja eine ganze Podcast-Reihe herausgegeben zum Thema „Gelassenheit“, inzwischen sind dort 235 Folgen, die veröffentlicht werden schrittweise, und es soll ja auch ein Buch herauskommen, „Der Königsweg zur Gelassenheit“. Mehr findest du auch auf den Yoga Vidya Internetseiten, schaue nach unter www.yoga-vidya.de und dort findest du unter dem Stichwort „Gelassenheit“ eine ganze Menge zum Thema.

Das war es für heute. Bis zum nächsten Mal, alles Gute!

Om Shanti

Sukadev

https://jkv3wg.podcaster.de/download/04_gelassenheittipps-6-yogawege.mp3

Dies ist ein Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.

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Umgang mit Angst – Ratschläge aus den sechs Yogawegen

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Umgang mit Angst – Teil 3

1....45Namaste und herzlich willkommen zum Yoga Vidya Vortrag, präsentiert von www.yoga-vidya.de. Mein Name ist Sukadev und ich will dir heute einiges sagen, was die sechs Yogawege sagen zum Thema „Angst“. Angst ist etwas ganz Natürliches, Angst ist etwas, Was alle Lebewesen haben, mindestens alle Tiere von den Amphibien aufwärts, Angst ist etwas, was auch zum Menschsein dazugehört, Angst ist etwas Wichtiges. Aber zu viel Angst ist nicht gut. Zu viel Angst kann dich lähmen, zu viel Angst ist letztlich eine psychische Beschwerde, Störung und vielleicht sogar behandlungsbedürftig. Hier bei Meditation Vidya gibt es ja auch eine ganze psychologische Yogatherapieabteilung, wo Menschen, die unter Angststörungen leiden, Hilfe bekommen. Aber auch das Yoga an sich hilft und es gibt sechs Yogawege, wie du vielleicht schon weißt, denn ich bin ja jetzt gerade dabei, die sechs Yogawege anzuwenden auf die verschiedenen Formen von psychischen Beschwerden oder auch zur Entwicklung von positiven Eigenschaften. Angst – was haben die sechs Yogawege zu Angst zu sagen? Zunächst mal Jnana Yoga. Jnana Yoga, der Yoga des Wissens. Swami Sivananda definiert Jnana Yoga als: „Frage wer bin ich, erkenne dein Selbst und sei frei.“ Wenn du erst mal weißt, du bist nicht dieser Körper, du bist nicht die Psyche, du bist nicht die Emotion, du bist nicht die Gefühle, wovor brauchst du Angst du haben? Ein Jnana Yogi fragt sich: „Wer bin ich?“ Ein Jnana Yogi lernt, zu beobachten. Er lernt, zu beobachten: „Da ist der Körper.“ Er lernt, zu beobachten: „Da sind Emotionen, da sind Gefühle, da sind Gedanken, da sind Verhaftungen.“ Ein Jnana Yogi lernt es dann, sich zu lösen davon und zu beobachten: „Ja, Angst. Wo ist die Angst?“ Die Angst ist spürbar leicht über dem Nabel bis über dem Herzen oder vielleicht bis zur Kehle. Sie geht vielleicht zwanzig Zentimeter weit und spürt sie bis etwas vor dem Brustkorb und bis zwanzig Zentimeter tiefer. Eigentlich ist Angst wie eine Angstsäule. Da mag sie Einfluss haben auf die Hände, die vielleicht etwas unruhig sind und die Schultern usw., aber spürbar ist Angst in einem konkret lokalisierbarem Areal und du kannst erkennen: „Ich selbst bin jenseits dieses konkret wahrnehmbaren Areals. Ich bin das unsterbliche Selbst. Ich bin der Wahrnehmende. Ich bin nicht die Angst.“ Sage dir das immer wieder, das kann dir helfen. Raja Yoga, der zweite der Yogawege. Raja Meditation, der königliche Yoga. Im Raja Yoga gibt es so viel, man könnte eine ganze Podcast-Serie über Angst und Raja Yoga machen. Im Grunde genommen, Raja Yoga ist ja der psychologische Yogaweg und logischerweise hat der am meisten zu sagen über Wege, um aus psychischen Schwierigkeiten herauszukommen. Raja Yoga gibt insbesondere Tipps, wie du Ängste überwinden kannst mittels Entwicklung von Pratipaksha Bhavana, der gegenteiligen Eigenschaft. Entwickle Mut, entwickle Vertrauen. Wenn du Mut und Vertrauen hast, dann hast du auch weniger Angst. Wenn du vor etwas Angst hast, kannst du z.B. bewusst sagen: „Ah, da habe ich Angst. Ich will es jetzt bewusst machen, so lange, bis ich keine Angst habe.“ Das kannst du wirklich trainieren. Wenn du Angst hast, vor Menschen zu sprechen, dann mache es dir zur Aufgabe, vor Menschen zu sprechen. Wenn du Angst hast, von einem Meterbrett hinunterzuspringen ins Wasser, dann mache es dir zur Aufgabe, vom Dreimeterbrett hinunterzuspringen. Es muss ja nicht fünf Meter sein, es muss nicht zehn Meter Sein, aber einen oder drei Meter hinunterzuspringen und Vertrauen zu haben, „das geht gut“. Wieder eine Angst überwunden. Jedes Mal, wenn du etwas tust, um Mut zu entwickeln, verlierst du eine Angst. Du kannst ja mit Dingen anfangen, die du dir zutraust. Fange nicht gleich mit dem Schwierigsten an. Einer der vielen Ratschläge aus dem Raja Yoga zum Thema Angst. Bhakti Yoga, der Yoga der Hingabe und des Vertrauens. Im Bhakti Yoga machst du dir bewusst, hinter allem steckt die eine unendliche, ewige Wirklichkeit, hinter allem steckt das Wirken Gottes. Gott gibt dir die Herausforderungen, die du brauchst. Und daher, du kannst dich Gott anvertrauen. So wie ein kleines Kind zur Mutter rennt, wenn es vor etwas Angst hat, so kannst du zu Gott rennen und sagen: „Oh Gott, Dein Wille geschehe. Ich weiß nichts, du weißt alles. Ich kann nichts, Du kannst alles.“ Daher sei dir bewusst: „Ja, ich will Gott dienen.“ Sei dir bewusst: „Ich will den Willen Gottes tun. Und auch wenn Angst da ist, Gott hat mich auch mit Angst geschaffen. Wenn Gott gewollt hätte, dass ich vollkommen wäre, dann wäre ich jetzt auch vollkommen. Also, Angst ist auch ok, aber ich kann Vertrauen haben, inmitten meiner Ängste und mit meinen Ängsten, mit meinen menschlichen Schwächen, kann ich das tun, was zu tun ist, ich kann Vertrauen haben zu Gott.“ Karma Yoga. Karma, der Yoga des uneigennützigen Dienens. Im Karma Yoga gehst du davon aus, du hast alle Kräfte, die du brauchst, auch deine Psyche macht Sinn. Wenn du irgendwo Angst oder Lampenfieber usw. hast, vielleicht gibt es einen Grund dahinter. Utilisiere die Angst, sei dir bewusst: „Gibt es vielleicht einen Grund dahinter?“ Wenn es einen Grund dahinter gibt, dann achte darauf. Es ist die Angst, die dir hilft, vorsichtig zu sein. Es ist die Angst, die dir hilft, geschickt zu Sein, nicht leichtsinnig zu sein. Und selbst wenn du manchmal auf Gebieten ängstlich bist, wo du besser nicht ängstlich wärst, nicht ängstlich zu sein brauchst, es ist besser, zehnmal zu viel ängstlich zu sein, als einmal zu wenig. Einmal zu wenig ängstlich kann heißen, du wirst vom Auto überfahren. Einmal zu wenig ängstlich hieß in früheren Zeiten, vom Tiger gefressen zu werden. Daher ist es ok, wenn du öfters mal ängstlich bist, du brauchst dich ja nicht von der Angst beherrschen zu lassen. Aber du kannst die Angst wie eine Art kleines Alarmsignal nehmen. Und du weißt, in neun von zehn Fällen ist das Alarmsignal zu viel. Aber besser, neunmal zu viel, als einmal zu wenig. Sei dankbar, dass dort Angst ist. Kundalini Yoga würde sagen, Angst heißt zu viel unruhiges Prana. Wenn zu viel unruhiges Prana ist, dann bist du ängstlich. Wenn du lernst, dein Prana zu konzentrieren, wenn du lernst, wirklich bewusst mit dem Prana umzugehen, kannst du Ängste überwinden. Kundalini Meditation würde auch sagen, Angst ist auch Aktivierung von Prana. Angenommen, du bist erst mal müde und jetzt kommt irgendwas, wovor du Angst hast. Plötzlich bist du wach, plötzlich ist Enthusiasmus da, plötzlich kannst du Dinge tun. Sei dankbar, wenn du ängstlich bist, denn die Angst hilft dir, Energie zu haben. Hatha Yoga. Hatha Yoga sagt, Körperhaltung und Emotionen hängen zusammen. Wenn du z.B. einmal ängstlich bist, „kann ich das“, kannst du überlegen: „Welche Körperhaltung hätte ich, wenn ich souverän wäre, wenn ich gelassen-souverän dort herangehen würde?“ Wenn du das mal gemacht hast, wenn du sagst: „Ja, aber ich habe doch Angst, ich weiß nicht, ob ich es kann. Aber angenommen, ich wäre souverän, wie würde ich dort Sitzen, wie würde ich stehen, wie würde ich dort umgehen?“ Du wirst feststellen, du kannst Kraft haben, du kannst etwas mit Energie angehen. Und wenn da zwischendurch etwas Angst ist, macht es auch nichts. Du kannst dir bewusst sein: „Ja, Angst ist ja auch gut. Aber jetzt werde ich die Sache souverän und in mir Selbst ruhend angehen. Das kann ich und ich werde es tun.“

Das waren einige Anregungen, nur einige Anregungen aus den sechs Yogawegen. So wie ich zum Thema „Gelassenheit“ über 235 Hörsendungen gemacht habe, könnte ich sicherlich mehrere hundert Tipps geben zum Umgang mit Angst. Wer weiß, vielleicht werde ich das auch mal tun. Jetzt aber wünsche ich dir Mut und ich wünsche dir auch, dass du der Angst dankbar bist, denn sie hilft dir auch. Aber lasse dich nicht von der Angst beherrschen. Nimm sie als Information und dann schaue, Was du damit machst. Bis zum nächsten Mal, alles Gute! In unserer yogischen Psychotherapieabteilung kannst du auch viele Tipps bekommen, die auf dich zugeschnitten werden, hier bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Gehe einfach auf unsere Internetseite, www.yoga-vidya.de und gib oben rechts im Suchfeld „Angst“ ein. Und schon landest du auf den Internetseiten von Yoga Vidya zum Thema „Angst“ und da kriegst du viele Tipps, Videos, MP3s und eben die Informationen, wie du mit Seminaren, Einzelberatungen weiterkommen kannst.

Om Shanti

https://jkv3wg.podcaster.de/download/03_angst-umgang-6-yogawege.mp3

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Bauchatmung – gute Grundlage, um mit Angst umzugehen

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1....44Umgang mit Angst – Teil 2

Hallo und herzlich willkommen zur zweiten Hörsendung zum Thema „Angst“. In dieser Hörsendung geht es ja um Angst, Überwindung von Ängsten, Überwindung von Panik, Phobien usw., bzw. Umgang damit. Heute: Bauatmung als eine einfache Technik, mit Ängsten umzugehen. Ängste hängen zusammen auch mit Atmung. Der Mensch ist ein Ganzes. Angst ist eine Emotion, ein Gefühl. Angst hat Einfluss auf den Körper, Angst hat Einfluss auf die Psyche. Umgekehrt, was du wahrnimmst in deiner Psyche oder Was du wahrnimmst z.B. im Äußeren, natürlich, führt zu einem Gefühl von Angst und Angst hat einen Einfluss auf deine Atmung, auf deinen Herzschlag usw. Da der Mensch ein Ganzes ist, kannst du auch alle Aspekte des Menschseins mit jedem Aspekt des Menschseins beeinflussen. Die Atmung z.B. wird beeinflusst durch deinen Gemütszustand. Du nimmst etwas wahr und du empfindest Angst und du atmest unruhiger, du atmest flacher, du atmest vielleicht auch höher. Angenommen, du fühlst dich im Gleichgewicht, es geht dir gut, du bist ganz entspannt, dann atmest du ruhiger, du atmest tiefer, du atmest mit dem Bauch. Eine der einfachsten Weisen, mit Ängsten umzugehen, wäre zu lernen, mit dem Bauch zu atmen. Und das kannst du jetzt gleich probieren. Gib eine Hand auf die Nabelgegend und atme aus und der Bauch geht hinein. Atme ein, der Bauch geht hinaus. Atme so ein paar Mal. Gut, vielleicht hörst du diese Hörsendung während du Auto fährst oder Fahrrad fährst, dann wirst du jetzt nicht unbedingt die Hand auf den Bauch geben. Dann kannst du dir vorstellen, beim Ausatmen geht der Bauch hinein und beim Einatmen geht der Bauch wie ein Ballon nach vorne. Beim Ausatmen geht der Bauch hinein und beim Einatmen geht der Bauch hinaus. Übe das ein paar Mal. Spüre dabei deine Mitte. Indem du tief mit dem Bauch atmest und so deine Mitte spürst, kannst du dich zentrieren. Und wenn du gut zentriert bist, dann ist schon ein Teil der überschüssigen Angst verschwunden. Übe das jetzt, übe das immer dann, wenn du merkst, so eine leichte, unbestimmte Angst ist da. Atme tief mit dem Bauch ein und aus. Fühle dich zentriert, fühle dich voller Kraft. Das kann man noch viel ausbauen, aber damit belassen wir es für heute. Diese Hörsendung über Angst ist etwas kürzer. Mehr Informationen kannst du übrigens auch finden auf unseren Internetseiten auf www.yoga-vidya.de. Oben rechts findest du ein Suchfeld und dort gib einfach ein, „Angst“. Dort findest du noch eine große Menge von weiteren Tipps.

https://jkv3wg.podcaster.de/download/bauchatmung-bei-angst.mp3

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Umgang mit Angst – Podcast Einführung

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1....43Hallo und herzlich willkommen zum Podcast „Angst“. In diesem Podcast geht es um Angst, um Ängste, um Überwindung von Ängsten, Umgang mit Ängsten, Umgang mit Phobien, Panik usw. Dieser Podcast ist jetzt kein psychiatrischer Podcast, es geht also nicht darum, schwerste Angststörungen zu behandeln, sondern es geht darum, mit den Alltagsängsten umzugehen, um Lampenfieber, um kleinere übertriebene Ängste. Letztlich ist Angst ja etwas, was Menschsein auch ausmacht. Angenommen, du hättest keine Ängste, dann wäre es auch nicht übermäßig angenehm. Du müsstest immer überlegen, du wärst vielleicht unvorsichtiger in deinem Leben, wärst leichtsinnig. Es ist ja ein Unterschied zwischen Mut und Leichtsinn. So ist Angst etwas Wichtiges. Das ist das erste, Was in diesem Podcast zum Ausdruck kommen wird, Angst hat Funktionen, Angst ist wichtig, Angst ist hilfreich, Angst macht das Leben auch lebenswert. Auch die Überwindung von Ängsten macht das Leben lebenswert. Somit gehört zu diesem Podcast auch dazu, wie du Mut entwickelst und wie du Ängste in bestimmtem Maße auch überwinden kannst. Mein Name ist Sukadev Bretz, ich bin von www.yoga-vidya.de, und so werden viele dieser Hörsendungen auch zum Thema haben, Umgang mit Angst vom Standpunkt des Yoga. Meditation hat eine Menge von hilfreichen Tipps zum Umgang mit Angst. Damit anfangend, was Jnana Yoga sagt: Du bist das unsterbliche Selbst und die Ängste betreffen Körper und Psyche, aber du kannst einen Standpunkt einnehmen jenseits aller Ängste. Im Yoga gibt es das so genannte Raja Yoga, Yoga der Geisteskontrolle, den Umgang mit deinem eigenen Geist. Wie kannst du Übungen machen, um Ängste zu überwinden? Raja Yoga würde heißen, mit Suggestionen, mit Affirmationen, mit Visualisierungen zu arbeiten. Raja Yoga heißt auch, dich zu lösen von der Identifikation mit den Ängsten. Raja Yoga heißt, der geschickte Umgang mit Ängsten. Als dritten Yogaweg gibt es das Bhakti Yoga. Bhakti Yoga, der Yoga der Hingabe und des Vertrauens. Das Urvertrauen, das Urvertrauen zum Kosmischen, das Urvertrauen zum Göttlichen, das Urvertrauen in eine höhere Wirklichkeit spielt im Bhakti Yoga eine große Rolle. Dann gibt es Karma Yoga. Karma, der Yoga des uneigennützigen Dienens. Du bist hier, um etwas Gutes zu bewirken. Und um Gutes zu bewirken, musst du ab und zu mal auch Ängste überwinden. Zum Yoga gehört Kundalini Yoga, der Yoga der Energie. Manchmal sind übermäßige Ängste ein Ausdruck von unruhigen Energien. Wenn du lernst, deine Energien zu stärken, dann fällt es leichter, auch mit Mut an Dinge heranzugehen. Schließlich gibt es Hatha Yoga und Hatha Yoga ist der praxisorientierte Aspekt des Yoga. Mittels Atemübungen, mittels Entspannungstechniken, mittels Körperhaltungen, mittels Augenbewegungen kannst du lernen, deine Ängste zu überwinden. Darum wird es in diesem Podcast gehen, sei gespannt auf die nächsten Folgen des Angst-Podcast. Ich weiß noch nicht, in welcher Reihenfolge und in welcher Erscheinungsweise dieser Podcast sein wird, ich lasse das noch etwas offen, aber zunächst werden sicherlich einige Podcast-Sendungen Sein. Einige werde ich originär aufnehmen für diesen Podcast, andere Sendungen sind Mitschnitten aus meinen Vorträgen und Seminaren und zum Teil auch Vorträge aus anderen Hörsendungskanälen, die ich auch schon produziert habe und wo es um Ängste geht. Wenn du mehr wissen willst über Podcasts, die ich herausgebe – es sind ja eine ganze Menge schon – dann kannst du gehen auf www.yoga-vidya.de. Wenn du oben rechts in das Suchfeld an der Seite „Podcast“ eingibst, wirst du eine Menge von Hörsendungen von mir hören.

Alles Gute und viel Freude im Alltag und immer wieder Mut! Mein Name ist Sukadev von www.yoga-vidya.de.

https://jkv3wg.podcaster.de/download/angst-einfuehrungspodcast.mp3

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Zusammenfassung: Ängste überwinden mit Yoga

Vedanta ShankaraHier jetzt der letzte Teil der Niederschriften der Vorträge aus dem Workshop „Ängste überwinden mit Yoga„.  Tenor: gehe alles entspannt an – habe auch keine Angst vor der Angst. Alles hat seinen Sinn. Und mit Yoga lernst du Techniken, die Angst zu überwinden…

Wir brauchen nicht auf dem spirituellen Weg uns unter Leistungsdruck zu setzen, denn letztlich wir werden nur das erfahren, was wir jetzt schon sind. In diesem Sinne gibt es philosophische Yogawege, die helfen, Jnana Yoga. Es gibt Hingabe-Yogawege, Bhakti Yoga, die helfen, Beziehung zu Gott aufzubauen und letztlich darauf aufbauend leben. Es gibt diesen KarmaYogaweg, wo wir sagen, Leben hat den Sinn, Erfahrungen zu sammeln und etwas zu bewirken, aber nicht erfolgreich zu sein und anerkannt zu sein. Das kann alles helfen zu einem gelassenen und mutigen Leben. Und dann im praktischen Alltag ist es Kundalini Yoga, Energie, Bewusstsein, dafür sorgen, dass wir eine energetische Aura haben, ein Energiefeld haben und dass kleinere Ängste dort zügig wieder herauskommen. Dazu helfen die vielen Hatha Yoga Techniken auch. Mit den Hatha Yoga Techniken können wir auch Ängste transformieren. Über Kundalini Yoga können wir uns bewusst machen, Ängste sind ein Mittel, um Prana zu aktivieren, dieses können wir nutzen. Im Raja Yoga wissen wir, Ängste sind Sprache unserer Minister, Mitarbeiter, wertzuschätzende Anteile in uns, und das können wir nutzen und lernen, damit umzugehen und so unser Leben geschickt zu leben und uns selbst gut zu entwickeln und letztlich dann zu dem zu kommen, wer wir wirklich sind. Satchidananda, unendliches Sein, Wissen, Glückseligkeit oder Teil der Weltenseele oder Teil mit göttlichem Funken, wie auch immer wir es ausdrücken wollen.

Hari Om Tat Sat

 

Das war also der 29. und damit letzte Teil der Mitschnitte der Vortragsreihe: „Angst und Ängste überwinden“. Aus einem Workshop mit Sukadev in der Yoga Vidya Yogaschule München im Herbst 2012. Hier noch ein paar Links:

Ach ja, weil dieser Blogeintrag wieder etwas klein geraten ist, hier noch eine Hörsendung zum Thema: Deine wahre Natur ist Sein, Wissen und Glückseligkeit:

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Angst überwinden – mit Jnana Yoga Vedanta Philosophie

Vedanta ShankaraJnana Yoga bzw. Vedanta hilft dir, entspannt durch die Welt zu gehen: Du weißt, alles ist Manifestation der gleichen göttlichen Wirklichkeit. Wenn du das erkannt hast – dann brauchst du vor nichts Angst zu haben, du bist mehr und mehr verankert in Gelassenheit. Darüber spricht Sukadev in unterer Niederschrift eines Vortrags im Rahmen eines Workshops in Yoga Vidya München, die wir hier wieder in diesem Angst Ratgeber Blog veröffentlichen wollen:

Letzter der sechs Yogawege, in der letzten Viertelstunde Schnelldurchlauf durch drei davon, und den letzten Ganzschnelldurchlauf ist Jnana Yoga, der Yoga des Wissens. Leicht angedeutet kam das zum Vorschein bei dieser Übung mit den Ministern, wo ihr euch selbst erst mal bewusst gemacht habt: „Ich bin Bewusstsein.“ Und dieses Jnana Yoga sagt: Es gibt eine höhere Wirklichkeit. Und diese höhere Wirklichkeit ist hinter allem. Und diese höhere Wirklichkeit ist auch im Inneren von jedem. Und diese höhere Wirklichkeit war, ist und wird sein. Und die wird nicht davon beeinflusst, was wir tun oder nicht tun. Die wird nicht davon beeinflusst, was wir haben oder auch nicht haben. Sie wird nicht davon beeinflusst, ob wir was richtig tun oder falsch tun. Wir sind Teil dieser höchsten Wirklichkeit. Und diese ganze äußere Welt wird dann bezeichnet als Mithya, Schein. Man kann sie auch als Lila bezeichnen, Spiel. Es gibt dann unterschiedliche Ausprägungen von Jnana Yoga. Es gibt solche, die eben das Lila sagt, göttliches Spiel und wir spielen dieses kosmische Spiel, so wie ein tolles, phantastisches Spiel, was tragisch und dramatisch ist, manchmal schlimm ist. Aber wenn man eben fest sagt, es ist Spiel… Man kann auch in einen Kinofilm gehen und furchtbar leiden. Manche Menschen haben ja die Titanic mehrmals gesehen und ständig geweint und gehen nochmals rein, um nochmal zu weinen. Aber man weiß, es ist ein Spiel. Danach ist es vorbei. Und so ähnlich, wenn wir wissen, irgendwo diese Welt ist ein Spiel. Es ist auch wichtig, in diesem Spiel auch Mitgefühl zu entwickeln, aber nur so kann man manchmal das grenzenlose Leid ertragen, dessen Zeuge man wird. Gut, jetzt spielt noch die Theorie der Reinkarnation eine Rolle. Man sagt, Menschen haben Tausende und Millionen von Inkarnationen und dann mag es mal ein Leben geben, das unglaubliches Leiden hat. So ähnlich wie, angenommen, ihr hättet nur ein Gedächtnis von einem Tag und an dem Tag habt ihr Zahnweh. Dann, euer ganzes Leben ist nur Zahnweh. Grässlich, oder? Wenn ihr dagegen wisst, „morgen gehe ich zum Zahnarzt“, das ist zwar schlimm genug, dann wird es noch zwei Tage schwierig sein, aber in einer Woche wird es vorbei sein, dann ist es zwar schlimm genug, dass man Zahnweh hat, aber es ist nicht so tragisch. Und so ähnlich, vom Standpunt des Jnana Yoga, auch wenn die meisten Menschen nur ein Leben sehen, dann mag das so sein, wie ein Tag, und für manche ist es schlimm. Es ist ja auch die Frage, warum ist dann die Welt so schlimm? Aber wenn wir es dann sehen von vielen Leben, ist es nicht mehr ganz so tragisch. Und wenn wir noch dazu erkennen, das Ganze ist ein Teil eines kosmischen Schauspiels und wir sind hier, um Erfahrungen zu machen, um in diesem Schauspiel unseren Part zu spielen und beizutragen, dann können wir auch angstfreier sein. Wir müssen uns noch nicht mal höhere Erfahrungen verdienen, wir sind die höchste Erfahrung.

Hier noch ein Audio Podcast zum Thema Vedanta – anhand einer lustigen Geschichte:

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Das war also der 28. Teil der Mitschnitte der Vortragsreihe: „Angst und Ängste überwinden“. Aus einem Workshop mit Sukadev in der Yoga Vidya Yogaschule München im Herbst 2012. Hier noch ein paar Links:

 

Entwickle Gottvertrauen – überwinde Angst

Bhakti Yoga gegen AngstDas Thema des letzten Blogbeitrags: Gottvertrauen ist gut gegen Angst. Bleibt die Frage: Wie entwickelst du Gottvertrauen? Wie entwickelt man Bhakti, Hingabe zu Gott? Darum geht es in folgender unbearbeiteten Niederschrift eines Vortrags von Sukadev:

Jetzt ist natürlich die Frage, wie entwickelt man Bhakti? Da wäre Mantrasingen eine Möglichkeit. Da kann man auch beim Hatha Yoga die Asanas so machen, dass man sie verbindet mit Anbetung an Gott. Was man auch machen kann, was man nicht im Anfänger– und Mittelstufenkurs machen, sondern eher spezialisierter. Aber auch all das hilft, zu spüren. Und dann kann man es auch üben und man kann, wenn man eine kleine Gottesbeziehung hat, dann kann man öfters sich an Gott wenden und öfters zu ihm beten und öfters ihm Entscheidungen überlassen, öfters sich mit ihm oder ihr oder es unterhalten.

Zugegeben, die Antwort ist etwas kurz… Daher folgt hier noch schnell ein Podcast, also eine mp3 Audio Hörsendung zum Thema:

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Das war also der 27. Teil der Mitschnitte der Vortragsreihe: „Angst und Ängste überwinden“. Aus einem Workshop mit Sukadev in der Yoga Vidya Yogaschule München im Herbst 2012. Hier noch ein paar Links: