Brustschwimmen im Trockenen – schwimme durch die Ängste hindurch

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1....49Umgang mit Angst – Teil 18

Hallo und herzlich willkommen zur achtzehnten Ausgabe des Angst-Podcasts, des Podcasts mit Übungen, um mit Ängsten besser umzugehen, Übungen, um Ängste zu überwinden. Heute wieder eine Übung: Brustschwimmen im Trockenen – schwimme durch die Ängste hindurch. Es ist die Fortsetzung der Übung vom letzten Mal oder eine Alternative zur Übung vom letzten Mal. Angst kommt von Enge. Insbesondere wenn die Angst eine generalisierte Angst wird oder eine allgemeine Ängstlichkeit, heißt oft, dass du dich irgendwo gedrückt fühlst, dass dein Brustkorb eng wird. Vielleicht hat dir die letzte Übung geholfen, rudere dich frei, vielleicht ist diese Übung noch machtvoller und wirkungsvoller. Das kannst du einfach machen, indem du dir erst mal bewusst bist: „Wie fühlt sich mein Brustkorb an? Wie fühlt sich das Energiefeld um meinen Brustkorb herum an? Bin ich weit oder fühle ich mich eng? Hängt dort irgendetwas auf mir?“ Dessen kannst du dir gerade mal einen Moment lang bewusst werden. Angenommen, du stellst fest, „mein Brustkorb ist schon weit, ich fühle mich weit“, dann kannst du einfach froh Sein und vielleicht die nächste Übung einfach als Ausdruck der Lebensfreude machen. Ansonsten, wenn du merkst, da hängt etwas auf dir, dann kannst du das jetzt mit einer Brustschwimm-Übung machen. Das heißt, wie beim Schwimmen kannst du jetzt erst die Handflächen zusammengeben vor dem Brustkorb – wie das Namaste bei den Indern, die die Hände vor dem Brustkorb zusammengeben – und dann streckst du die Arme nach vorne aus, Handflächen bleiben noch zusammen, dann die Handflächen nach außen und dann die Arme nach außen und wieder zurück zum Brustkorb. Dann Einatmen, nach vorne, und ausatmen, die Hände nach außen. Einatmen, nach vorne, und Ausatmen, die Hände nach außen und zurück zum Brustkorb, ebenso wie beim Brustschwimmen. Mache dies ein paar Mal und stelle dir vor, mit den Händen teilst du alles, was auf deinem Brustkorb draufhängt, und dann beim Ausatmen mit den Handflächen, du schiebst alles zur Seite. Du bahnst einen Weg durch all das, Was auf deinem Herzen drauf ist und dann schiebst du alles nach außen. Mache das ein paar Mal. Spüre, wie sich das befreiend anfühlt. Spüre, wie du daraus weit wirst. Spüre, wie schön diese Erfahrung ist. Ich lasse dich jetzt ein paar Sekunden diese Übung weiter ausführen und danach werde ich dann einige weitere Anmerkungen zu dieser Übung machen.

Ein paar Anmerkungen noch zu dieser Übung. Vom Standpunkt des Meditation – ich bin ja Yogalehrer und Meditationslehrer – sind Ängste eben unter anderem ein Zusammensinken der Aura und auch, dass Anforderungen, die du selbst hast an dich und die andere haben und Ahnungen, dass die auf dir draufliegen. Es ist gut, Ahnungen zu haben und es ist wertvoll, dass Menschen auch vorsichtig sind. Und es ist gut, dass du hohe Anforderungen an dich setzt und dass du auch dir bewusst bist, eigentlich könntest du noch mehr machen. Nur, diese Anforderungen und diese Ahnungen und diese Ängste sollten nicht im Brustkorb sein, sondern sie sollten außerhalb des Brustkorbs Sein. Sie sollten nicht auf deinem Herzen draufhängen, sollten dich nicht belasten, sondern sollen dir Impulse geben und dazu ist es gut, wenn sie außen sind. Vom Yogastandpunkt hast du normalerweise eine Aura von drei Metern Durchmesser, zwei bis drei Meter Durchmesser. Genügend Platz, dass alles, was dort vielleicht wichtig ist für dich und dass irgendwo Anforderungen sind, Was Ahnungen sind, wo du vorsichtig sein musst, dass die alle etwas weiter weg sind. Und dann können sie dir helfen, wenn notwendig. Aber sie hängen nicht in deinem Brustkorb drin. Und diese Übungen, die du das letzte Mal und dieses Mal geübt hast, rudere dich frei von Ängsten, Brustschwimmen im Trockenen, diese helfen dir, um diesen natürlichen Energiezustand wieder herzustellen. Unabhängig davon, ob du jetzt wirklich an ein Energiefeld glaubst oder einfach dir bewusst bist, dass in deiner Vorstellung Dinge irgendwo sein können und dass du letztlich alles räumlich darstellen kannst. Also, ob es einfach ein Konstrukt des Gehirns ist oder ob es tatsächlich so ist, diese Übung hilft. Brustschwimmen im Trockenen – schwimme durch die Ängste hindurch.

Wenn du mehr Wissen willst, kannst du auch auf dem Angst-Blog mal nachschauen, auch dort gibt es einige Anregungen. Das ist Angst, dort habe ich weitere Informationen veröffentlicht, wie du mit Ängsten umgehen kannst.

http://angst.podspot.de/files/18_brustschwimmen-gegen-aengste.MP3

Dies ist ein Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.

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