Selbsthypnose und Affirmationen – Quellen von Gemütsruhe

Play

1avTagtäglich kannst du üben, Gemütsruhe zu entwickeln. Du kannst dir selbst sagen: „Eine Woche lang möchte ich mehr Gemütsruhe entwickeln“. Wenn du dann eine Woche der Entwicklung und Kultivierung der Gemütsruhe widmest, dann kannst du Fähigkeit zur Gemütsruhe sehr gut entwickeln. Viele Tipps und Übungen rund um Gemütsruhe findest du auch auf http://wiki.yoga-vidya.de/Gelassenheit. Eine gute Technik wäre z.B. dir mogens aufzuschreiben, was du machen willst, um Gemütsruhe zu entwickeln. Und abends schreibst du, wie es dir gelungen ist. So kannst du all die verschiedenen Techniken ausprobieren und herausfinden, was wirkt und was nicht so wirkt. Eine einfache Übung für Gemütsruhe kann sein, dir öfter zu sagen: „Gemütsruhe“, „ruhig bleiben“, „ruhig Blut“. Eine weitere einfache Technik ist, 10 Mal tief mit dem Bauch ein- und auszuatmen. Eine nächste Technik wäre, sich zu sagen: „Ja, es passiert viel. Und es gibt so einige gute Gründe sich aufzuregen. Aber dieses Mal will ich mich nicht aufregen, sondern mit tiefer Gemütsruhe reagieren. Aus der Tiefe meines Wesens bekomme ich die Kraft der Gemütsruhe.“ Mit diesen einfachen Empfehlungen möchte ich die Reihe zum Thema Gemütsruhe erst mal abschließen. Dies waren 9 Folgen zum Thema Gemütsruhe und wie du sie kultivieren kannst. Dies war die 79. Ausgabe des Umgang mit Angst Podcast http://angst.podhost.de/rss bzw. http://angst.podspot.de/. Viele Tipps zum Umgang mit Angst und Ängsten auf http://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst.html . Hier sei auch ein Hinweis: Noch mehr Tipps zur Gemütsruhe findest du auch unter http://wiki.yoga-vidya.de/Gelassenheit. Dort findest du auch Links und Infos über das Buch „Der Königsweg zur Gelassenheit“ sowie den Gelassenheits-Podcast, wo du in über 200 Hörsendungen immer wieder neue Tipps für mehr Gelassenheit bekommst. Erwähnenswert ist auch: Mal ein Wochenende oder eine Woche Abstand vom Alltag zu bekommen, in eine andere Welt einzutauchen, sich neue Kraft und Inspiration zu holen, die Aufgeregtheiten und Herausforderung mal hinter sich zu lassen, das kann auch helfen, alles von einer anderen Warte aus zu sehen, alles mit mehr Gemütsruhe anzugehen. Dazu kann ein Aufenthalt in einem Yoga Vidya Seminarhaus sehr hilfreich sein. In wunderschöner Umgebung, mit Yoga, Meditation, gesunder Ernährung, mit freundlichen Menschen, inspirierenden Vorträgen fällt es leicht, wieder in die eigene Mitte zu kommen. Informationen dazu auf http://www.yoga-vidya.de/seminartipp/yoga-urlaub.html und auf https://www.yoga-vidya.de/seminare.html.

Angstphantasien glücklich enden lassen

Play

schmetterlingErfahre, wie du Angstphantasien glücklich enden lassen kannst. Vielleicht hast du ja alle möglichen Ängste. Vielleicht hast du die große Begabung zu großen Angstphantasien. Folge einfach diesen Angstphantasien – und führe sie dann zu einem guten Ende. Wenn du zum Beispiel Angst davor hast, dich im Kollegenkreis zu blamieren und dass dich alle auslachen, dann stelle dir einfach vor, wie alle dich auslachen. Und anschließend sagen alle, dass sie so froh sind, dass du sie zum Lachen gebracht haben, dass sie dich zum Mitarbeiter des Monats machen. Oder wenn du Angst vor einer Kündigung hast, stelle dir vor, wie dir gekündigt wird, wie du eine Abfindung bekommst und damit eine Weltreise oder eine Yogalehrer Ausbildung finanzierst, Zugang zu deinen inneren Träumen bekommst und dann den Mut hast, deinen Traumberuf zu ergreifen. Überlege jetzt: Habe ich momentan eine konkrete Angst? Könnte ich die Angstphantasie eine Weile weiterführen und dann in Gutes überführen? Dies ist jetzt schon die 69. Ausgabe des Umgangs mit Angst Podcast, einem Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya http://wiki.yoga-vidya.de. Mehr zum Thema Angst findest du auf unseren Internetseiten unter

http://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst.html

Übungen gegen Angst: Kapalabhati

Play

Yoga gegen AngstAtemübungen und Meditation sind sehr wirksam gegen Ängste. Zum einen sind alle Hatha Yoga Übungen Vorbeugung gegen Angst, denn sie geben dir Prana, Lebensenergie. Zum anderen helfen Pranayama, Asanas und Meditation, die Angst-Energie in positive Energie umzuwandeln. Du findest die Übungen Kapalabhati, Wechselatmung und Meditation in beiliegender mp3 Audio Datei, und als unbearbeitete Mitschrift einer Übungsanleitung mit Sukadev, Teil 1, Kapalahbhati:

Wir wollen Kapalabhati üben, um so Prana zu aktivieren. Kapalabhati zu üben, ist auch eine gute Weise, um mehr Prana zu haben. Wenn man mehr und aktives Prana hat, dann kann man auch besser mit Ängsten umgehen, bzw. braucht sie oft auch gar nicht zu haben. Kapalabhati, die Schnellatmung, wo ihr schnell ausatmet und sanft einatmet. Sitzt ganz gerade, atmet sehr tief vollständig aus, einatmen, Bauch hinaus, ausatmen Bauch hinein. Einatmen, Bauch hinaus, beginnt: Aus, ein, aus, ein, aus, ein… Atmet vollständig aus. Atmet sehr tief ein, neues Licht, Kraft und Positivität. Atmet vollständig aus, leert eure Lungen. Atmet bequem ein, füllt eure Lungen zu dreiviertel und haltet die Luft an. Konzentriert euch auf den Bauchbereich, die innere Mitte, Sitz des Sonnengeflechtes, der inneren Sonne, damit auch von Mut und Selbstbewusstsein. Wer halten kann, hält noch, andere atmen schon aus. Und ein, und wieder aus. Atmet ein, Bauch hinaus, und beginnt: Aus, ein, aus, ein, aus, ein… Atmet vollständig aus. Atmet tief ein, neues Licht, Kraft und Positivität. Atmet vollständig aus, leert euch, öffnet euch. Atmet bequem ein, füllt die Lungen zu etwas dreiviertel und haltet die Luft an. Stellt euch jetzt vor, die Energie strömt nach oben, vom Bauch zum Herzen, zur Stirn, oder auch durch die Wirbelsäule nach oben. Die Sonnenenergie vom Bauch strömt nach oben, füllt euch mit wärmender, stärkender Energie. Wer halten kann, hält weiter und stimmt dann ein, wenn er ausgeatmet hat. Andere atmen jetzt langsam aus. Atmet ein, atmet aus. Atmet ein und beginnt: Aus, ein, aus, ein, aus, ein… Atmet vollständig aus. Atmet tief ein, neues Licht, Kraft, Positivität. Atmet vollständig aus, leer euch, öffnet euch, entspannt. Atmet ein, füllt die Lungen zu etwas dreiviertel und haltet die Luft an. Jetzt konzentriert euch auf Stirn und Scheitelgegend. Kapalabhati heißt wörtlich übersetzt strahlender Schädel, scheinender Kopf, das Gefühl von Leichtigkeit, Weite und Ausdehnung. Dann atmet ein paar Mal tief ein und aus. Ihr könnt kurz die Beine ausstrecken. Wer bequem sitzt, kann auch sitzenbleiben. Als nächstes übt ihr die Wechselatmung. Kapalabhati aktiviert das Prana, lässt Energien fließen. Das ist ein wichtiger Aspekt, um blockierte Energien oder unruhige Energien wieder strahlen zu lassen.

Das war also der dreizehnte Teil der Mitschnitte der Vortragsreihe: „Angst und Ängste überwinden“. Aus einem Workshop mit Sukadev in der Yoga Vidya Yogaschule München im Herbst 2012. Hier noch ein paar Links: