Übungen gegen Angst: Meditation

Yoga gegen AngstMeditation ist sehr effektiv gegen Angst. Viele Meditations-Übungen und Meditationsanleitungen findest du auf dem Meditations-Portal von Yoga Vidya>>>

Hier die Niederschrift der Meditationsanleitung aus dem Workshop „Ängste überwinden mit Yoga. Die Hörsendung dazu war schon bei den letzten beiden Blogbeiträgen dabei. Sie ist unter der Meditationsanleitung Niederschrift nochmals dabei. Jetzt also zur unbearbeiteten Niederschrift der Meditationsanleitung:

Bleibt einen Moment lang ruhig sitzen, atmet zwei-, dreimal tief ein und aus. Dann atmet sanft ein und aus. Und haltet weiter die Konzentration entweder in der Stirngegend oder Scheitelgegend oder auch Herzgegend. Ihr könnt in eurer Herzgegend konzentrieren, wenn ihr Zugang finden wollt zur inneren Freude. Oder in der Stirngegend, wenn ihr Zugang finden wollt zu diesem sanften Pulsieren, zu dieser Lichtenergie oder Intuition. Oder ihr könnt euch konzentrieren auf den Scheitel und den Raum darüber, öffnen für Inspiration. Drei Minuten Stille. Vertieft wieder den Atem. Und dann könnt ihr die Augen öffnen.

Das war also der 15. Teil der Mitschnitte der Vortragsreihe: „Angst und Ängste überwinden“. Aus einem Workshop mit Sukadev in der Yoga Vidya Yogaschule München im Herbst 2012. Hier noch ein paar Links:

 

Raja Yoga Meditation gegen Angst

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Yoga gegen AngstEine kleine Meditationsanleitung für Lösen von der Identifikation mit der Angst. Es beginnt mit einer Art der Achtsamkeitsmeditation. Dann trittst du in Kontakt mit deinen inneren Ministern. Du findest diese Meditationsanleitung im zweiten Teil der mp3 Hörsendung – es ist die gleiche wie im letzten Blogbeitrag – und in der unteren unbearbeiteten Niederschrift aus einem Workshop von Sukadev zum Thema „Angst überwinden mit Yoga“.

 

Gut, jetzt könnt ihr euch nochmal hinsetzen und wir sagen dann dreimal Om und dann können wir in eine kleine Raja-Meditation gehen.

Sitze ruhig und gerade. Atme zwei-, dreimal tief ein und aus. Und zunächst etabliere dich als Raja, als König oder auch als Führungspersönlichkeit. Du weißt, du kannst alles andere beobachten und wahrnehmen. Du spürst, wie der Atem ein- und ausströmt. Du spürst Empfindungen kommen und gehen. Und inmitten von Höhen und Tiefen des Lebens, inmitten von Ängsten und heroischen Heldentaten, inmitten vom banalen Alltag und in außergewöhnlichen Situationen, du bleibst immer du bzw. ich. Etwas bleibt gleich. Dieses Ich erfährt und dieses Ich bewirkt, tut. Ein paar Atemzüge lang noch sei dir bewusst: „Ich bin Bewusstsein. Ich bin Beobachter von allem anderen, was geschieht.“ Dann sei dir bewusst, um im Alltag zu handeln, etwas zu bewirken und zu erfahren, hast du Mitarbeiter bzw. Minister, die alle wohlmeinend sind, die aber Führung brauchen und sich miteinander abstimmen müssen. Wenn nicht, manifestieren sie sich als Ängste, als Ärger, als Frust. Und du kannst jetzt mal überlegen, welche wichtigen Minister du bei dir identifizieren kannst und wie du sie nennen willst, wenn du das Bild von Ministern gebrauchen willst, oder ob du sie als Mitarbeiter bezeichnen willst. Eventuell fallen dir auch ein paar Situationen ein, wo du in den letzten Tagen etwas ängstlich warst oder auch stärker ängstlich warst. Dann kannst du überlegen: Welcher Minister hat sich dort bemerkbar gemacht? Welcher wollte über diese Ängstlichkeit mit dir kommunizieren? Was ist sein Anliegen, sein anerkennenswertes Anliegen, sein wertzuschätzendes Anliegen? Und evtl. kannst du auch schauen, in der Situation oder in einer Situation oder in mehreren Situationen, sind vielleicht andere Minister oder Anteile oder Mitarbeiter in dir aktiv geworden. Oder du kannst fragen: „Wen gibt es sonst noch in mir, der dazu etwas sagen will? Welches wertzuschätzendes, anerkennenswertes Anliegen hat er oder sie?“ Und manchmal kann es auch helfen, zu fragen: „Gibt es noch einen dritten oder einen vierten, der dazu was beizutragen hat?“ Und dann kannst du dich wieder lösen von allen Ministern und Ministerinnen oder Anliegen oder Mitarbeitern und einen Moment dir wieder bewusstmachen: „Ich bin Bewusstsein. Als Bewusstsein habe ich Teil am kosmischen Bewusstsein, bin ich verbunden mit der Weltenseele. Die Weltenseele macht durch mich Erfahrungen, gibt mir dafür all diese Fähigkeiten. Und jetzt will ich dem eine Pause geben, indem ich ein paar Momente lang mich als Bewusstsein oder als Teil der Weltenseele, verbunden mit allem, erfahre.“ Stille. Wir singen dreimal gemeinsam Om und geben dabei dieser Verbundenheit Ausdruck.

Das war also der zwölfte Teil der Mitschnitte der Vortragsreihe: „Angst und Ängste überwinden“. Aus einem Workshop mit Sukadev in der Yoga Vidya Yogaschule München im Herbst 2012. Hier noch ein paar Links:

 

Meditation als Hilfe gegen Angst?

Yoga gegen AngstKann Meditation helfen gegen Angst? Das war eine Frage aus dem Seminar „Ängste überwinden mit Yoga„. Ja, es gibt sogar einige empirische Studien dazu. Die Frage kam nach dem Vortragsteil, der im letzten Blogbeitrag veröffentlicht wurde: Umgang mit Angst und Ängsten – mittels Bewusstwerdung der inneren Minister. Insbesondere in der Meditation kannst du dir bewusst werden, dass hinter deinen Ängsten berechtigte Anliegen stehen – auch wenn sie manchmal in ihrer Bedeutung durch die Angst überbetonr werden. Hier der Originaltext, was Sukadev auf die Frage geantwortet hat  – das also als kurzer zehnter Teil der Mitschnitte des Seminars „Angst überwinden mit Yoga“:

Fragen?

Teilnehmer: „Könnte man das auch in der Meditation tun?“

Ja, das ist sogar gut. Ihr könnt das mal in der Meditation machen, geistig. Es kann auch helfen, dass ihr das aufschreibt, man kann auch Karten machen oder Seiten oder irgendwo einzelne Notizen ablegen in seinem Smartphone und dann kann man so am Tag aufschreiben, wenn einem irgendwie auffällt: „Ah, der Minister ist auch da, den habe ich bisher nicht beachtet.“ Und dann kann man so verschiedene Sticky-Papiere, also nicht physisch drauf, sondern die gibt es ja als App dort. Allerdings, so elektronisch ich sonst bin, die Sachen mache ich dann doch lieber mit Zettel und mit meinem Geist. Also, kann man machen.

 

Das war also der zehnteTeil der Mitschnitte der Vortragsreihe: „Angst und Ängste überwinden“. Aus einem Workshop mit Sukadev in der Yoga Vidya Yogaschule München im Herbst 2012. Hier noch ein paar Links:

 

Aussichtslosigkeit – Tipps im Umgang mit anderen

Wie gehst du geschickt damit um, wenn jemand Aussichtslosigkeit zeigt? Ein Vortragsvideo über Aussichtslosigkeit  vom Standpunkt des Yoga aus.

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Wie erkennt man überhaupt Aussichtslosigkeit ? Was kann eine spirituelle Sichtweise dazu sagen?

Aussichtslosigkeit kann viele Ursachen haben, kann aus Gekränktheit kommen – oder aus Liebessehnsucht.

Folgende Aussage findest du im Yoga Wiki:

Aussichtslosigkeit ist ein Zustand ohne Aussicht auf Erfolg in der Zukunft. Aussichtslosigkeit bedeutet, dass man keine Perspektive oder Hoffnung für die Zukunft sieht. Aussichtslosigkeit ist also Hoffnungslosigkeit und Perspektivlosigkeit. Manchmal entsteht Aussichtslosigkeit aus einer … weiterlesen…

. Ähnliche Eigenschaften sind übrigens Ausweglosigkeit, Teufelskreis, Perspektivlosigkeit . Dies ist ein Kurzvortrag von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya. .

Um selbst auf deinem Weg voranzukommen, besuche doch eines der Liebe entwickeln Yoga Vidya Seminare . Oder mache mal Meditation Retreat in einem Seminarhaus von Yoga Vidya mit. Jetzt aber viel Spaß mit diesem Podcast!